Liebe wie du willst

Im Rahmen unserer Internetrecherche sind wir im Juli 2011 auf das Projekt "Liebe wie Du willst" (http://www.liebewieduwillst.de/) aufmerksam geworden.

Vorgebliches Ziel des Projektes ist es, gegen die Verurteilung von partnerschaftlichen Modellen und gegen die Diskriminierung von sexuellen Empfindungen zu kämpfen. Da wir als Pädophile Kinder genauso lieben wie es uns lieb ist und das Projekt Pädophilie nicht berücksichtigt haben wir am 25.07.2011 mit folgender E-Mail Kontakt aufgenommen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren von "Liebe wie Du willst",

wir sind auf Ihr Projekt aufmerksam geworden, weil Sie gegen die Verurteilung von partnerschaftlichen Modellen und gegen die Diskriminierung von sexuellen Empfindungen kämpfen und dabei Minderheiten in unserer Gesellschaft Zuspruch und Hilfe anbieten wollen.

Diese Maximen haben Sie mit dem PGB gemein.

Der Pädophilen-Gemeinschafts-Bund ist eine Interessengemeinschaft pädophiler und nicht pädophiler Menschen, die sich in der Öffentlichkeit engagieren, um Vorurteile gegen und Diskriminierung von Pädophilen abzubauen und zu beenden.

Wie die Homosexualität bewirkt die Pädophilie ein emotionales und erotisches Interesse, das vom traditionellen partnerschaftlichen Modell abweicht.
Pädophile Menschen sind mit einem geschätzten Anteil von 1-3% an der Bevölkerung eine Randgruppe in unserer Gesellschaft. Entgegen der weit verbreiteten Auffassung, die durch unsachliche Berichterstattung in den Medien noch zusätzlich verstärkt wird, sind Pädophile nicht mit Kinderschändern gleichzusetzen. Der weit überwiegende Anteil der Taten gegen die sexuelle Selbstbestimmung des Kindes wird durch Ersatzobjekttäter verübt. Diese weit mehr als 90% der Fälle werden jedoch fälschlicherweise Pädophilen zugeschrieben.

Durch diese Missverständnisse werden Pädophile allgemein als Gefahr angesehen und sind gesellschaftlich geächtet.
Deshalb haben Pädophile Angst vor Outing und dem Aussprechen ihrer Gefühle, selbst im Familienkreis oder gegenüber Ärzten. Es gibt es für Pädophile praktisch keine Möglichkeit, über ihre Sehnsüchte, Selbstzweifel, Wünsche und Bedürfnisse mit anderen Menschen zu kommunizieren oder sich an gangbaren Lebensentwürfen zu orientieren.


Der PGB hilft Pädophilen, ihre besondere Vorstellung von Partnerschaft kritisch zu reflektieren und einen verantwortungsvollen Umgang mit ihrer Neigung zu führen, damit sie ein normales und straffreies Leben führen können. Außerdem wollen wir auch Ansprechpartner für Interessierte oder nur mittelbar Betroffene sein.

Hilfe bietet der PGB insbesondere durch sein Nachbarschafts-Projekt:
Gerade für junge Menschen ist das Erkennen von pädophilen Neigungen oft ein Schock, der mit Depressionen, Selbsthass bin hin zum Suizid oder auch schädigenden Lebenswegen einher gehen kann.
Für diese Betroffenen vermittelt der PGB regionale Ansprechpartner, die auf dem Gebiet der Pädophilie Erfahrung haben und den Hilfesuchenden auf dem schwierigen Weg der Selbstfindung Halt gebend begleiten.

Die Empfindung eines Menschen gehört zu seiner Individualität, also zu seiner Menschenwürde. Sie angstfrei in der Gesellschaft aussprechen zu dürfen gehört ebenfalls dazu. Die Menschenwürde ist unverletzlich.
In der Realität unserer Gesellschaft ist dieser Grundsatz noch nicht umgesetzt. Bei der Homosexualität gab es in den letzten Jahren schon erhebliche Fortschritte. Bei der Pädophilie stehen wir noch am Anfang.


Um das Erreichen unserer gemeinsamen Ziele zu forcieren, möchten wir mit Ihnen in Kontakt treten und würden uns über eine wechselseitige Unterstützung freuen.
Eine gegenseitige Verlinkung unserer Homepages könnte für Hilfe- und Ratsuchende eine bessere Orientierung geben.

Auf Ihren Besuch unserer Homepage
https://pgb-online.net
freuen wir uns.

Für Fragen und Dialog können Sie uns unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! erreichen.

Mit freundlichen Grüßen


PGB

Pädophilen-Gemeinschafts-Bund


Am 01.09.2011 haben an unsere obige E-Mail erinnert, da wir auch nach mehr als vier Wochen keinerlei Rückantwort erhalten haben.

Daraufhin hat uns am 05.09.2011 der Leiter Abt. Kinder- und Jugendförderung, Herrn Egon Wielsch, mitgeteilt, daß kein weiterführendes Interesse für eine Zusammenarbeit mit uns bestehen würde. Wir bedauern, daß das Projekt wie "Liebe wie Du willst" Empfindungen wie Pädophilie offensichtlich nicht akzeptieren kann oder will. Unser Unverständnis über die Reaktion seitens "Liebe wie Du willst" haben wir mit einer letzten E-Mail vom 14.09.2011 zum Ausdruck gebracht.

 

Sehr geehrter Herr Wielsch,

wir haben ihre E-Mail vom 05.09.2011 zur Kenntnis genommen, vermissen jedoch sachliche Gründe für ihre Ablehnung.

Wir müssen daher davon ausgehen, daß Sie an einer konstruktiven Diskussion oder Zusammenarbeit mit uns keinerlei Interesse haben.

Außerdem kommen wir zu dem Schluß, daß ihr Projekt dem hohen Anspruch sich gegen die Diskriminierung sexueller Empfindungen einzusetzen, nicht gerecht werden kann, wenn das Projekt Empfindungen wie Pädophilie nicht akzeptiert.

Wir behalten uns ausdrücklich vor, auf unseren Seiten sowie an dafür geeigneten weiteren Stellen auf diese Diskrepanz hinzuweisen.

Sollten Sie jedoch wider Erwarten an einer konstruktiven Diskussion mit uns interessiert sein, können Sie uns jederzeit eine E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden.


Mit freundlichen Grüßen

PGB - Pädophilen-Gemeinschafts-Bund